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Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten landläufig als „Männerproblem". Tatsächlich ist die koronare Herzkrankheit auch bei Frauen die häufigste Todesursache. Häufig werden die Symptome später erkannt und Verläufe schwerer behandelt. Das möchten wir ändern. In unserer Praxis in Hamburg-Eppendorf bieten wir eine geschlechtsspezifische Herzvorsorge an, die den Besonderheiten des Frauenherzens gerecht wird und die typischen Vorzeichen eines Herzinfarkts bei Frauen ernst nimmt.



Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen
Bei Frauen verlaufen Herzerkrankungen häufig anders als bei Männern. Symptome eines Herzinfarkts zeigen sich seltener als der klassische ausstrahlende Brustschmerz. Stattdessen treten Beschwerden wie Atemnot, Übelkeit, Rückenschmerzen, Schmerzen im Oberbauch oder eine ausgeprägte Erschöpfung auf. Diese Vorzeichen eines Herzinfarkts bei Frauen werden oft als Magen-Darm-Beschwerden, Wechseljahres-Symptom oder Stressfolge fehlgedeutet.
Auch der stille Herzinfarkt, ein Herzinfarkt ohne typische Schmerzen, kommt bei Frauen häufiger vor. Wer atypische Beschwerden ernst nimmt und rechtzeitig zur Kardiologin oder zum Kardiologen geht, kann das Risiko schwerer Folgen deutlich senken.
Frauen sind häufiger von Erkrankungen der kleinen Herzgefäße betroffen, der sogenannten mikrovaskulären Erkrankung. Diese wird mit den klassischen Untersuchungen nicht ohne Weiteres sichtbar und braucht eine gezielte Abklärung.
Dazu kommen Lebensphasen, die das Herzrisiko verändern: Schwangerschaft, Wechseljahre, hormonelle Umstellungen. Wer hier sensibilisiert ist, kann frühzeitig gegensteuern.

Wir nehmen uns Zeit, klären Ihre persönliche Risikokonstellation und richten Diagnostik wie Therapie an den Besonderheiten des Frauenherzens aus.
Mit dem Rückgang der Östrogene in den Wechseljahren steigt das Herz-Kreislauf-Risiko deutlich. Herzklopfen in den Wechseljahren, Herzrhythmusstörungen in den Wechseljahren, hoher Blutdruck in den Wechseljahren oder Herzrasen sind häufige Beschwerden, die wir kardiologisch abklären. Wir beraten zu Vorsorge, Lebensstil und gegebenenfalls medikamentöser Begleitung in dieser sensiblen Phase.
Schwangerschaftshypertonie und Präeklampsie sind nicht nur akute Themen. Sie erhöhen lebenslang das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Frauen mit dieser Vorgeschichte profitieren besonders von einer regelmäßigen kardiologischen Kontrolle.
Beschwerden, die nicht in das klassische Schema passen, werden oft fehlgedeutet. Wir gehen ihnen mit gezielten Untersuchungen auf den Grund und nutzen dafür auch moderne Verfahren wie Stressecho und 3-D-EKG.
Doppelbelastung, schlechter Schlaf und chronischer Stress wirken sich auf das Herz aus. Wir betrachten diese Faktoren genauso ernst wie Cholesterin und Blutdruck.

Mit Beginn der Wechseljahre treten bei vielen Frauen Symptome auf, die mit dem Herz zu tun haben, ohne dass die meisten zuerst an eine kardiologische Ursache denken. Typische Beschwerden sind Herzklopfen in den Wechseljahren, plötzliches Herzrasen, ein erhöhter Puls in Ruhe, Blutdruckschwankungen oder ein neu auftretender hoher Blutdruck. Manche Frauen berichten von nächtlichem Herzrasen oder unangenehmem Herzstolpern.
Diese Symptome haben oft eine hormonelle Komponente, sollten aber kardiologisch abgeklärt werden, weil sich dahinter auch ernsthafte Themen verbergen können. Eine geschlechtsspezifische Herzvorsorge schafft hier Klarheit.
Eine kardiologische Vorsorge speziell für Frauen ist sinnvoll bei:
Im persönlichen Gespräch nehmen wir Ihre Beschwerden und Ihre Vorgeschichte ernst. Wir setzen die für Sie passenden Untersuchungen ein, von Ruhe- und Belastungs-EKG über Echokardiographie und 3-D-EKG bis zu erweiterten Biomarkern, und besprechen die Ergebnisse anschließend in Ruhe. Sollten weiterführende Untersuchungen nötig sein, koordinieren wir das mit Spezialisten in Hamburg.

Vereinbaren Sie Ihren Termin für die Herzvorsorge speziell für Frauen in unserer Praxis in Hamburg-Eppendorf. Telefonisch oder online.